Feuerbestattung im Pongau und Pinzgau
Die Feuerbestattung hat sich zu einer respektierten und häufig gewählten Form der Bestattung entwickelt. Sie bietet Angehörigen größere Flexibilität bei der Gestaltung der Trauerfeier und der späteren Beisetzung der Urne. Als Ihr Bestatter im Pongau und Pinzgau, im Gasteinertal und Taxenbach, organisieren wir für Sie alle Schritte einer würdevollen Feuerbestattung – von der ersten Beratung bis zur Urnenbeisetzung – mit größter Sorgfalt und Umsicht.
Das Wichtigste bei einer Feuerbestattung im Überblick
Ärztliche Zweitbesichtigung:
Vor jeder Einäscherung ist in Österreich eine zweite Leichenschau gesetzlich vorgeschrieben. Wir kümmern uns um die Koordination.
Dokumente & Genehmigung: Die erforderlichen Sterbeurkunden und die behördliche Einäscherungsgenehmigung werden von uns für Sie beantragt.
Sargpflicht:
Für die Einäscherung ist ein geeigneter Sarg aus brennbaren Materialien vorgeschrieben. Wir beraten Sie zu den Möglichkeiten.
Wahl des Krematoriums:
Wir arbeiten mit dem Krematorium Salzburg zusammen. Dabei legen wir größten Wert darauf, dass jeder Verstorbene pietätvoll und mit der ihm gebührenden Achtung dorthin überführt wird.
Die Trauerfeier:
Die Abschiedszeremonie kann vor der Einäscherung (mit dem Sarg) oder nach der Kremation (mit der Urne) stattfinden. Gemeinsam finden wir den für Sie passenden Zeitpunkt und Rahmen. Wir ermutigen Sie, die Trauerfeier und Abschiedsrituale persönlich zu gestalten – durch Musik, Worte, Symbole oder die Einbeziehung besonderer Erinnerungsstücke.
Möglichkeiten der Urnenbeisetzung
Nach der Kremation im Krematorium Salzburg gibt es verschiedene Wege, der Asche einen würdevollen Ort zu geben. Die klassische Beisetzung erfolgt auf einem Friedhof in einem Urnengrab oder einer Urnennische (Kolumbarium). Darüber hinaus bieten sich alternative Formen an:
Friedwald- bzw. Naturbestattung:
Die Urne wird in einem dafür vorgesehenen Naturbereich beigesetzt – eingebettet in die Ruhe und Ursprünglichkeit der Natur. Die Beisetzung kann im Wurzelbereich eines Baumes, aber auch auf einer freien Wiesenfläche erfolgen. So entsteht ein individueller Ort des Gedenkens, fernab klassischer Friedhofsstrukturen und im Einklang mit der Natur.
Seebestattung:
Die Asche wird in einer wasserlöslichen Urne einem Gewässer übergeben.
Diamantbestattung:
Ein kleiner Teil der Asche kann unter hohem Druck und Hitze zu einem einzigartigen Erinnerungsdiamanten verwandelt werden.
Die Aufbewahrung der Urne zu Hause:
Unter bestimmten Voraussetzungen ist dies möglich. Wir beraten Sie zu den rechtlichen Rahmenbedingungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Feuerbestattung
Wir unterstützen Sie in allen Fragen zur Feuerbestattung mit Erfahrung und Einfühlungsvermögen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, sollte ihre Frage hier nicht beantwortet werden.
Nein, die Zeremonie kann sowohl mit dem Sarg vor der Kremation als auch mit der Urne danach abgehalten werden. Wir besprechen mit Ihnen, was für Ihre Familie der passendere Weg ist.
Der eigentliche Vorgang der Kremation dauert mehrere Stunden. Inklusive aller behördlichen und logistischen Schritte sollten Sie mit einer Dauer von etwa einer Woche rechnen, bis die Asche übergeben werden kann.
Nach der Kremation wird die Asche direkt in die bereits im Vorfeld ausgewählte Urne (z. B. Bio- oder Metallurne, je nach gewünschter Bestattungsform) eingebracht. Anschließend erfolgt die Beisetzung zu dem gemeinsam vereinbarten Termin und im gewählten Bestattungsbereich.
Die Urne verbleibt dabei bis zur Beisetzung in unserer Obhut.
Im Krematorium Salzburg ist eine einfache Abschiednahme am Einführungsraum möglich. Eine Anwesenheit während der Kremation ist aus technischen und rechtlichen Gründen nicht üblich.
Die Wahl der Urne richtet sich nach der gewünschten Bestattungsform.
Für Erd- und Naturbestattungen werden ausschließlich biologisch abbaubare Urnen verwendet, die sich im Laufe der Zeit auf natürliche Weise zersetzen. Hier kommen beispielsweise Urnen aus Naturstoffen, Holz oder Lehm zum Einsatz.
Für die Beisetzung in einer Urnennische, auf ein Grab oder in einer Gruft eignen sich hingegen stabile und dauerhafte Materialien wie Metall- oder Marmorurnen. Diese gewährleisten eine langfristige und würdige Aufbewahrung der Urne.
Für eine Seebestattung benötigen Sie eine spezielle, wasserlösliche Urne.
Bei jeder Bestattungsform stehen unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung, die sowohl den persönlichen Wünschen als auch den jeweiligen Vorgaben des Friedhofs entsprechen. Wir beraten Sie dabei umfassend und unterstützen Sie bei der Auswahl der passenden Urne.
Die Kosten sind in der Regel vergleichbar. Bei einer Feuerbestattung entfällt die Kostenposition für das Erdgrab, hinzu kommen jedoch die Gebühren für die Kremation. Wir erstellen Ihnen gerne einen transparenten und detaillierten Kostenplan.
Generell dürfen persönliche, brennbare Gegenstände aus organischen Materialien wie Stoff, Holz, Papier oder unbehandeltem Karton mitgegeben werden. Typische Beigaben sind:
- Persönliche Briefe oder Fotos
- Lieblingsstofftiere (aus Naturmaterialien)
- Trockene Blumen oder Blätter