Anonyme- & Sozialbestattungen - Bestattung Wimmer

Anonyme- & Sozialbestattungen

Nicht jede Bestattung kann individuell und frei gestaltet werden. In manchen Fällen sind die Rahmenbedingungen durch fehlende Angehörige oder finanzielle Situationen vorgegeben. In diesen Situationen kommen anonyme Bestattungen und Sozialbestattungen zum Tragen.

Anonyme Bestattung

Eine anonyme Bestattung wird in der Regel dann durchgeführt, wenn keine Angehörigen vorhanden sind, die sich um die Organisation kümmern oder die Kosten übernehmen können. In diesem Fall wird die Bestattung von der Gemeinde veranlasst.

Um die Kosten möglichst gering zu halten, beschränkt sich der Ablauf auf das Wesentliche. Eine persönliche Trauerfeier oder individuelle Gestaltung ist dabei meist nicht vorgesehen. Die Beisetzung erfolgt anonym, das bedeutet, es gibt keine gekennzeichnete Grabstelle und somit auch keinen konkreten Ort des Gedenkens am Friedhof.

Diese Form der Bestattung ist funktional und schlicht gehalten und lässt wenig Raum für persönliche Abschiedsrituale.

Sozialbestattung

Eine Sozialbestattung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Sie kommt dann in Betracht, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten bereits soziale Unterstützung erhalten hat und zudem keine Angehörigen vorhanden sind.

Auch hier erfolgt die Organisation über die öffentliche Hand. Die Bestattung wird würdevoll durchgeführt, ist jedoch auf einen einfachen Rahmen reduziert. Der Fokus liegt auf einer notwendigen und respektvollen Durchführung, ohne zusätzliche individuelle Gestaltungsmöglichkeiten.

Vorsorge schafft Selbstbestimmung

Gerade diese Formen zeigen, wie wichtig es sein kann, rechtzeitig vorzusorgen. Wer zu Lebzeiten vorsorgt, stellt sicher, dass der eigene Abschied nach den persönlichen Wünschen gestaltet werden kann.

Durch eine Bestattungsvorsorge – beispielsweise über einen Wiener Verein – kann das Geld zweckgebunden und sicher hinterlegt werden. So werden Angehörige entlastet und gleichzeitig bleibt die eigene Entscheidungsfreiheit gewahrt.

Zur Vorsorge

Häufig gestellte Fragen zur Anonymen- bzw. zu Sozialbestattug

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Meist ist keine persönliche Trauerfeier vorgesehen. Je nach Gemeinde kann es jedoch möglich sein, im kleinen Rahmen Abschied zu nehmen, bevor die eigentliche Beisetzung erfolgt. Eine individuelle Gestaltung ist jedoch in der Regel nicht vorgesehen.

Bei anonymen Bestattungen ist der genaue Ort der Grabstelle bewusst nicht gekennzeichnet und in vielen Fällen auch nicht zugänglich. Bei Sozialbestattungen kann es je nach Friedhof Regelungen geben, jedoch ist auch hier meist kein individuelles Grab erkennbar.

Die Kosten werden in diesem Fall in der Regel von der öffentlichen Hand übernommen, wenn nachweislich keine finanziellen Mittel vorhanden sind und ein Anspruch auf Sozialhilfe besteht. Die genaue Prüfung erfolgt durch die zuständige Behörde.

Ja. Durch eine rechtzeitige Bestattungsvorsorge kann selbst festgelegt werden, wie der eigene Abschied gestaltet werden soll. Außerdem kann finanziell vorgesorgt werden, sodass Angehörige entlastet werden und eine individuelle Bestattung möglich bleibt.